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Thema „Welches Holz für welchen Zweck“

Dem Einsatz von Hölzern sind kaum Grenzen gesetzt vom Holzmöbel zur Holztreppe über die Holzarbeitsplatte bis zum Massivholzbett kennen sie dessen Erscheinungsformen. Um sich für das richtige Holz zu entscheiden, ist es wichtig seine Eigenschaften, die bei jeder Holzart unterschiedlich sind, zu kennen.

Man unterscheidet:

  • sensuelle Eigenschaften
  • die Dichte,
  • die Festigkeit,
  • seine Härte
  • die Fähigkeit zur Arbeiten (Wasser aufzunehmen und abzugeben)

Sensuelle Eigenschaften können Sie mit den Händen und Augen wahrnehmen. So zum Beispiel die Textur (Jahresringe, Splintholz, Riegelstruktur), die Farbe, der Glanz (bei Riegelwuchs und Harzigkeit) und der Geruch.

Die Dichte beeinflusst wie fest, hart und abriebfest ein Holz ist. Dies ist z.B. für die Verwendung bei Fußböden und Küchenarbeitsplatten entscheidend. Während Fichte eine geringe Dichte aufweist (0,42 g/cm³) ist sie bei der Rotbuche 1,5-mal so hoch (0,68g/cm³).

Unter Festigkeit versteht man den inneren Widerstand des Holzes gegen von außen wirkenden Kräften (ziehen, drehen, biegen, scheren). Die Festigkeit ist neben der Holzart vom Feuchtigkeitsgehalt stark abhängig. Die besten Eigenschaften weißt hier wiederum die Buche auf gefolgt von Esche und Eiche, während Kiefer und Fichte nur die schwächsten vorderen Plätze belegen.

Je härter das Holz desto weniger Dellen und Kratzer wird Ihr Möbelstück im Laufe der Zeit aufweisen. Hartes Holz ist hoch widerstandsfähig gegen Abrieb und das Eindringen von Körpern in seine Oberfläche. Ungeeignet für den Möbelbau sind sehr weiche Hölzer wie Pappel und Linde. Als weiche Hölzer im Möbelbau sind Fichte, Tanne und Birke bekannt. Im mittelharten Bereich findet man die Edelkastanie, Kiefer und Lärche.  Hartes Holz weißen Ahorn, Eiche, Kirsch- und Nussbaum sowie Rotbuche und Rüster/Ulme auf. Sehr hartes Holz liefern Palisander und Robinie.

Holz arbeitet. Es kann schwinden, quellen, sich werfen oder reißen. Alle Eigenschaften gehen darauf zurück, dass Holz hygroskopisch ist, also Wasser aufnehmen bzw. abgeben kann. Das Schwindmaß ist ausschlaggebend dafür, ob ein Holz Flüssigkeit stark oder schwach aufnimmt. Das Schwinden macht sich auch bei fachgerecht gearbeiteten Schreinerarbeiten bemerkbar, indem sich Kanten über die Zeit verziehen und nicht mehr bündig sind. Je weniger das Holz arbeitet, desto besser ist seine Formbeständigkeit (Stehvermögen). Kiefer, Fichte und Tanne schwinden wenig, Eiche und Lärche gering, Buche und Rüster stark.

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Ihr Florian Pfenning
Holzmanufakturist

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