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Erkältungszeit – Können Bäume helfen

Erkältungszeit: Können Bäume gegen Erkältungen helfen?

Beim einen läuft sie, beim anderen ist sie verstopft – die Nase. In der kalten Jahreszeit kommen Erkältungen häufiger vor. Dass du mehrfach im Jahr an so einem Infekt aus Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und manchmal auch Fieber leidest ist nichts Ungewöhnliches (vgl. Gisela Gross “Zeit der Schnupfennasen”). 

Heute möchten wir dir erklären wie es zu einer Schnupfennase kommt und, ob Bäume bei der Heilung helfen können.

Erkältung: Können Bäume helfen
Schnupfennasen nerven!

Wer macht mich eigentlich krank? 

Es gibt etwa 200 Viren, also ganz kleine krankmachende Teilchen, die eine Erkältung auslösen können. Wie du, so haben auch sie eigene Namen. Sie heißen beispielsweise Rhino- und Coronaviren oder Influenzavirus. 

Diesen kleine Teilchen freuen sich, wenn es dir kalt ist. Dann ziehen sich die Blutgefäße in deiner Nase zusammen. Durch die engen Blutgefäße kommen die Polizisten in deinem Körper, die sogenannten Abwehrkräfte, nicht mehr so leicht durch und können ihn nur schlecht verteidigen. Deshalb können sich die Viren in der Nase besonders gut vermehren. (Die Schleimhaut ist weniger durchblutet, transportiert weniger Abwehrkörper).

Corona-Virus, RS-Virus, Rhinovirus
Rhino-, Corona- und Influenzaviren lösen Erkältungen aus

Wie kommen Krankheitserreger in meinen Körper?

Ganz besonders gut kommen die Viren durch deine Nase in deinen Körper. Wie du weißt hat es dort die Abwehrpolizisten besonders schwer. Wenn du niest fliegen sie, wie mit einem Katapult, durch die Luft auf anderen Menschen (Tröpfcheninfektion). Damit das nicht passiert solltest du in ein Taschentuch oder die Armbeuge niesen. Zu erkälteten Menschen lässt du am besten eine Armlänge (etwa 1,5 Meter) Abstand, so gelangen die Viren nur schlecht in deine eigene Nase. Und wenns mal eng wird? Dann lüfte das Zimmer, damit viele der Viren mit dem Wind hinausgetragen werden.

Die Nase, der Eintrittsort für Viren
Die Nase ist das Eingangstor für Viren

Wie lange dauert eine Erkältung? 

Zwischen dem ersten Virus in deiner Nase und deiner Erkältung vergehen etwa ein bis zwei Tage. Dann beginnt es in deinem Hals zu kratzen, du niest und deine Nase läuft oder ist verstopft. Wer dann auch noch hustet hat inzwischen richtig viele Viren in seinem Körper. Es könnte sein, dass du jetzt auch noch Fieber bekommst. 

Bis die Abwehrkörper, deinen Körper gegen die Viren verteidigt haben, dauert etwa vier bis sieben Tage. So lange bist du auch für andere ansteckend. 

Wie kann ich mein Immunsystem schützen?

Gesunde Ernährung ist wichtig, damit dein Körper viele starke Abwehrkörper produziert. Sie brauchen Vitamine (Folsäure, B1, B6, B12, C und D). Das steckt in grünem Gemüse, Fleisch, Hülsenfrüchten, aber natürlich auch Obst. Darüber hinaus stärken dich Spaziergänge an der frischen Luft.

Gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem
Gesunde Ernährung schützt vor Erkältung

Helfen Bäume bei Erkältungen?

Mithilfe der Vitamine in frischem Obst unterstützen dich Bäume ganz heimlich beim gesund bleiben. Wirst du trotzdem einmal krank kannst du die Polizisten in deinem Körper bei Erkältungen unterstützen, indem du ihnen zusätzliche Helfer schickst! Sie stammen häufig aus Kräutern oder Blumen. In Erkältungssäften steckt oft ein Muskelprotz namens Echinacea purpurea (roter Sonnenhut). Er kämpft gemeinsam mit den kleinen Polizisten in deinem Körper gegen die Viren und macht sie unschädlich (Phargozytose). 

Tatsächlich unterstützen dich auch Bäume beim Gesundwerden. Bäume dampfen nämlich heilende Stoffe, zum Beispiel ätherische Öle aus. Denke nur einmal an den Weihnachtsbaum, der frische Tannenduft ist sehr entspannend. Wenn du den tollen Duft auch gegen deine Erkältung einsetzen willst solltest du zum Waldbaden gehen, das befreit deine Nase bestimmt!

Heiße Erkältungstees aus Weidenrinde oder Lindenblüte treiben dir den Schweiß auf die Stirn. Das hassen Erkältungsviren. “Temperaturen von mehr als 38,5°C über 24 bis 48 Stunden” machen sie schließlich kaputt (Deutsch Apothekerzeitung “Thema Erkältung” 2020, S. 32). Hitze hilft also! Zusätzlich einheizen kannst du den Krankmachern durch das Inhalieren von heißem Dampf, das solltest du aber nur im Beisein deiner Eltern machen. Tipp: Gib dem Wasserbad Fichten- oder Kiefernadelnextrakt hinzu, das wirkt gegen die Entzündung in deiner Nase und zusätzlich schleimlösend (Hinweis: Inhalieren kann nicht bei Säuglingen und Kleinstkindern angewendet werden!). Dir reicht Inhalieren nicht, dann ab in ein Latschenkiefer-Schaumbad, danach eine Mütze voll Schlaf und im Nu wird es dir wieder besser gehen.  

Kräuter- und Baumtee
Heiße Tees aus Kräutern, Blumen oder Blättern vertreiben Viren

Spätestens nach sieben Tagen hoffen wir, geben auch deine Erkältungsviren auf. Viel Erfolg und gute Besserung!

Quellen:
Mit freundlicher Unterstützung der Schäfer’s Apotheke Kreuzwertheim
Deutsche Aportheker Zeitung: „Thema Erkältung“ 2020, Ausgabe 4.
Gross, Gisela: Zeit der Schnupfennasen, in Main-Echo Report Gesundheit.